Donnerstag, 28. August 2014

2014.08.27 Löcher in den Felsen

Die heutige Station unserer Reise ist der Arches Ntlprk (ohne "s"  vor dem "ch")  dort haben wir im "Teufelsgarten" genächtig. Gestartet sind wir,  wo der letzte Tag endete, im Heiligtum der Indianer,  dem Monument Valley mit den tollen Steinformationen. Die Fahrt war nicht sonderlich lang,  aber aufgrund der recht ruppigen Straßen echt anstrengend.  Nachdem wir  beim abendlichen durchzählen unserer Räder festgestellt haben,  das beide Vorderräder auf dem innersten Laufstreifen schon recht wenig Profil haben ist auch klar warum der Bock eigentlich immer überall hinfährt nur nicht geradeaus. Das reparieren wir  aber nicht,  das bleibt.
Der Riegel der Klotür ist mittlerweile auch über die Wupper,  aber nach eine provisorische Instandsetzung geht die Tür jetzt wenigstens immer auf und meistens nicht zu,  vorher war andersrum. Die Gasalarmanlage haben wir auch schon stillgelegt,  die reagierte auf jedes halbe Grad Temperaturänderung und auf jeden Kinderpups. Den Fernseher haben wir zum Topflappenhalter umgebaut, die Decofront des Kühlschrank ist jetzt unser Gartentisch. Was so richtig gut funktioniert ist unser V10 vorne unter der Haube.  Der läuft halt.  Solange wir sein Drehmoment nutzen können geht es mit dem Verbrauch,  wenn aber dieses Getriebe mal runterschaltet,  geht's richtig ab. Der Lärmpegel steigt auf etwa 100dB, der Fußraum in der Pilotenkanzel wird heiß,  gut,  schneller wirds halt nicht. Ob unser Schiff jetzt in seinen 10 Jahren seit Jungfernfahrt tatsächlich erst wie auf dem Tacho steht 104000 Meilen hat?

Sonst so? Obergeile Landschaften,  wir haben Fenster in Felswänden angeschaut und Steine auf porösen Turmkonstruktionen, das ganze in  den tollsten Farben von Smaragdgrűn bis dunkelrot. Und Nachts ist es Dunkel,  so richtig aber.  Wie Augen zuhalten mit schwarzen Handschuhen.
Am Abend haben wir auf dem Campingplatz (wir hatten sogar Dank Reservierung ein Namensschild am Stellplatz) im Amphitheater einen Vortrag einer Rangerin über Lichtverschmutzung und Dunkelheit gehört.  Dank ausgefallenen Beamer sogar in völliger Dunkelheit.

Fazit des Tages: Natur ist doch das Allerbeste

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