Montag, 1. September 2014

2014.08.31 die Flucht aus dem Winter

Aufgewacht um 7 Uhr.  Nochmal alle Decken,  die  wir besitzen,  über die Nasen gezogen  und gewartet, bis es draußen wenigstens etwas wärmer wurde. 5 Grad sind einfach zu wenig. Manche unserer Nachbarn waren besser ausgerüstet wie wir - sie hatten Pudelmütze und Handschuhe dabei. Es hatte fast die ganze Nacht ziemlich  stark weitergeregnet .  Hauptsächlich im Alkoven , in dem Eva und Kay schlafen, waren wir trotz Dichtungsmassnahmen noch ein bisschen nässer  im Beinbereich.  Der Rest ging.

Unser Plan für heute war der nördliche Teil des Parks. Dort gab es neben den Geysieren und Mud-Pots auch noch heiße Kalkstein - Terrassen und Wasserfälle zu sehen. Mal Sonne, mal Regen,  aber wesentlich besser als gestern.  Allerdings war für uns alle klar, so eine kalte Regennacht wollen wir nicht noch einmal. Deshalb haben wir um 16 Uhr  beschlossen, dass wir  schon einen Tag früher als geplant uns wieder in südlich Richtung,  in die Nähe unseres nächsten Etappenziels,  zu fahren.  Thomas meinte,  wir müssen auf jeden Fall die Berge runter. Als wir dann außerhalb des Parks waren, wurde der Himmel immer dunkler und wir fuhren auf der Straße durch 5cm hohen Schnee /Graupel /Hagel  Matsch. Hier musste wohl vor kurzem ein Unwetter heruntergekommen sein. Da waren wir wirklich froh, uns fürs fahren entschieden zu haben,  der Sonne entgegen.
Irgendwann haben wir,  nach dem 3. Versuch,  auch einen  Campingplatz gefunden  (der erste war voll,  der zweite leer, aber wie man uns mitteilte erst für Menschen über 55 Jahre).  Nun war auch schon 19.30 Uhr und es gab schnelle Spaghetti mit Sahnesoße und Speck bzw. Zucchini.  Voll lecker.  Draußen 20 Grad ☺

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