Zum Glück konnten nun wir mit dem "neuen" Auto doch noch ein paar Meilen fahren, denn es war schon eine ganz schön lange Fahrt bis zum Yosemite Park. Allein vom Osteingang (über den Tiogapass mit 10000 Fuß Höhe) bis zum Visitorcenter waren es 40 Meilen.
Haben einen schönen reservierten Platz angetroffen und viel mehr wollten wir an dem Tag nicht mehr... Stimmt nicht.... Wir wollten ja noch eine Nacht hierbleiben, aber dafür hatten wir keine Reservierung mehr und das war der Park mit dem Reservierungsfenster, das nach einer viertel Stunde voll war.
Tipps der Reservierungsstelle, wir sollten am nächsten Morgen um 7 Uhr noch einmal wieder kommen, da gäbe es die besten Chancen. Also nix mit ausschlafen..
Gesagt, getan... Thomas stand ab kurz vor 7 am Schalter, es war eisig kalt und hatte tatsächlich um 8 Uhr einen (von 4 freien Plätzen) bekommen.
Frühstück und ab mit dem Parkshuttle zu den Wasserfällen. Doch was war das? Es kam kein Wasser... Nicht ein einziger Tropfen. Bei unserer Hochzeitsreise waren wir schon einmal hier und da wurde man an dieser Stelle alleine von der Gischt patsch nass.
Also dann halt weiter gefahren zum Mirrow Lake (Spiegelsee) , in dem sich der Berg 'Halfdom' spiegeln soll... Aber das gleiche Spiel... Kein Wasser, alles ausgetrocknet, so wie wir selber in der staubtrockenen Luft.
Dafür hatten wir viel Spaß mit den Eichhörnchen , Vögeln und Hirschen. Auch die Berge waren wunderschön, so von der Sonne angeleuchtet. Nur das Wasser hat halt gefehlt.
Da dies nun unser letzter Wohnmobil Tag war, mussten wir noch packen. Alles was wir nicht mehr brauchten, haben wir an ein junges Paar aus Dresden verschenkt, das Thomas beim Warten kennen gelernt hatte. Mit den beiden, die erst am Anfang ihrer Ehe und ihrer Reise standen, verbrachten wir noch einen netten Abend.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen