Nachdem wir am Vorabend bereits alles für den Rest der Reise überflüssige Equipment verschenkt oder entsorgt hatten konnten wir am frühen Morgen unsere letzte Etappe mit dem Auto antreten. Aber auch da wird es immer deutlicher, die Weltmacht ist ein Sanierungsfall. Es gibt eigentlich nur noch ganz kurze Streckenstücke die ohne Angst vor Zahnausfall zu befahren sind. Im Wesentlichen ist die vorhandene Infrastruktur zerfallen, die Instandestzungsbemühungen haben in ihrer langfristigen Wirksamkeit kaum noch Erfolg. Erkennbare Arbeitsleistung wird entweder aus der Staatskasse (Infrastruktur oder Wach-, Parkranger-, und andere staatliche Personaldienstleitungen), linke Bürgertasche minus Steuer in rechte Bürgertasche (Dienstleistung) oder auf Rechnung großer Konzerne erbracht (Lebensmittel, Konsumartikel,...) Die gekürzte Darstellung nach dem Rauskürzen des Bürgers lautet dann: Von der Staatskasse in den Konzern.
Also, nach dem wir die Rodeofahrt in unserem "neuen" RV nochmal genießen dürften, haben wir es fast pünktlich zur Abgabe geschafft. Der Vermieter hat uns neben etwas finanzieller Kulanz für die erlebten Abenteuer auch bis vor Hotel kutschiert . Wobei wir bei dem Shuttle auch Bedenken hatten ob der Kasten die 40 Meilen überlebt.
Nach einer kurzen Hotelpause haben wir uns dann in die Stadt gestürzt. Aua, nach der Ruhe der Wüste ist das hier jetzt doch was ganz anderes.
San Francisco ist neben laut, dreckig und hektisch vor allem extrem Vielfältig. Die Bandbreite was hier noch als "Normal" durchgeht ist wirklich faszinierend.
Nach einem ersten Rundgang und Abendessen auf der Pier 39 haben wir uns Dank Googlenavi mit dem öffentliche Nahverkehr zurück ins Hotel navigiert.
Erschöpft.
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